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Jack O'Lantern - Wie der Kürbiskopf zum Halloween-Symbol wurde | Meine Glückskarte
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Jack O’Lantern – Wie der Kürbiskopf zum Halloween-Symbol wurde

Halloween ist bekanntermaßen das Fest der Streiche, des Gruselns und… der Kürbisfratzen. In vielen Fenstern und Hauseingängen sieht man gegen Ende Oktober auf der ganzen Welt die Kürbislaternen erleuchten und ihren schaurig-schönen Schein verbreiten. Doch die wenigsten in Deutschland – aber auch in den USA – wissen genau, woher der Brauch mit dem Kürbiskopf kommt. Oftmals wird die Entstehungsgeschichte mit dem kopflosen Reiter in Verbindung gebracht, der in der Nacht zum 1. November sein Unwesen treiben soll. Wir wollen ein wenig Kerzenlicht ins Dunkle bringen und erzählen euch hier die Geschichten von Jack O’Lantern und seiner Begegnung mit dem Teufel. Zündet schon mal ein Feuerchen an!

Der gewitzte Hufschmied Jack

Jack O'Lantern

Der irischen Sage nach war es der alte Trinker Jack Oldfield, der den Fratzen seinen Namen gab. Jack saß wie fast jeden Abend in seiner Stammkneipe, als plötzlich der Teufel neben ihm stand, um ihn zu holen. Seine Raufereien, das Trinken und seine finsteren Taten hatten ihn auf die Liste des Teufels gesetzt. Jack war jedoch gewitzt und nicht bereit, bereits den Weg in die Hölle anzutreten. Er bat den Teufel um die Erfüllung eines letzten Wunsches: Einen letzten Drink an der Bar! Der Teufel willigte ein, verwandelte sich in eine Münze und ehe er sich versah, stecke Jack die Münze in seinen Geldbeutel, in dem ein Kruzifix enthalten war. Der Teufel, wild vor Wut über den Hinterhalt, war unfähig sich zurück zu verwandeln, um sich aus eigener Kraft daraus zu befreien und willigte in Jacks Handel ein, seine Seele weitere zehn Jahre in Frieden zu lassen.

Die Jahre vergingen. Im zehnten Jahr nach dem ersten Zusammentreffen mit dem Teufel, bekam Jack wieder in der Nacht um Allerheiligen Besuch von ihm. Unter dem Anschein, sich seinem Schicksal fügen zu wollen, bat Jack den Teufel erneut um einen letzten Gefallen: Er solle ihm doch bitte eine letzte Henkersmahlzeit bereiten – einen Apfel vom nahgelegenen Apfelbaum. Der Teufel willigte ein und kletterte auf den Baum, um einen Apfel zu pflücken. Als er den Stamm emporkletterte, sprang Jack an den Baum und schnitzte schnell ein Kreuz in die Rinde und der Teufel war damit auf dem Baum gefangen. Gegen das versprechen des Teufels Jacks Seele niemals in die Pforten der Hölle einzulassen, lies dieser den Beelzebub wieder frei.

Nachdem der alte Jack viele Jahre später starb, wurde er aufgrund seiner Missetaten auf Erden nicht ins Himmelreich eingelassen. In der Hölle angekommen, versagte ihm jedoch aufgrund seines Versprechens auch der Teufel den Einlass. Weil der Teufel aber Mitleid mit den alten Jack hatte, gab er im ein Stück glühende Kohle aus dem Höllenfeuer, die ihm in der Dunkelheit zwischen den Welten den Weg leuchten sollte. Jack zog eine Rübe aus dem nahe liegenden Acker, schnitzte ein paar Löcher hinein und nutzte sie zusammen mit der Kohle als Laterne, die er vor sich hertrug. Seit jeher streift Jack O’Lantern rastlos durch die Herbstnächte, um seine letzte Ruhestätte zu finden. Vielleicht seid ihr ihm schon begegnet.

Von der Rübe zum Kürbis

Kuerbis_Braun-1

Die Rübe galt seit dem als Symbol des Schutzes und der Abwehr gegen die bösen Geister, denen sich auch Jack erwehren wollte. Zur Zeit als die ersten irischen Siedler nach Amerika kamen, gab es anstelle der heimischen Rüben nur Kürbisse, um die alte Tradition der Laternenschnitzerei aufrecht zu erhalten. So hat sich der berühmte Kürbiskopf in der Tradition durchgesetzt, wie ihr ihn hier auf unser Karte sehen und auf unserer Seite unter Feste und Halloween bestellen könnt.